Projekte

Projekttage 2017

Dieses Jahr standen unsere Projekttage unter dem Motto „Natur und Kunst“. Das Thema bot viele Möglichkeiten sich künstlerisch auszudrücken. Gearbeitet wurde in jahrgangsgemischten Gruppen.

Beim „Zauber der kleinen Muster“ lernten die Kinder die abenteuerliche Reise des Rhinoceros von A. Dürer kennen und malten unter anderem Bilder mit Mustern aus. Diese schmücken nun den Altbau der PHS.

Das Projekt „Natur in Kunst und Musik“ beschäftigte sich damit, dass die Kinder Naturmaterialien sammelten und damit ein Kunstwerk gestalteten. Des Weiteren übten die Kinder ein „Gewittertanz“ ein, der mit Tüchern und Rhytmusinstrumenten begleitet wurde. Auch das Gedicht „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg wurde von den Schülern dargestellt und musikalisch untermalt.

„Müll neu entdecken“ begann damit, dass die Schüler Müll sammelten, diesen dann sortierten und am nächsten Tag durften die Kinder: Musikinstrumente, Tischkicker oder einen Regenmacher aus Müll herstellen.

Eine Waldfee aus Blättern und Gräsern wurde bei dem Projekt: Figuren aus Naturmaterialien“ gefertigt. Auch ein Selbstbildnis mit verschiedenen Körnern und Samen durften die Kinder hier gestalten. Die schönen Ergebnisse haben die Mühe belohnt.

Mit einem Spaziergang in den Wald startete das Projekt“ Spiele und Deko aus Naturmaterialien“. Hier sollten die Kinder verschiedene Dinge sammeln, daraus wurde später unter anderem das Spiel: Mensch ärgere dich nicht, Mühle und Tic Tac Toe“ angefertigt. Auch ein Bilderaufhänger aus Stöcken wurde zum vollen Erfolg.

Den Spuren der Impressionisten folgten die Kinder im Projekt „Landschaftsmalerei in der Natur“. Am ersten Tag stand am Niemandsberg das Zeichnen eines Landschaftsmotives in der freien Natur auf dem Programm. Am zweiten Projekttag lernten die Kinder den Künstler Vincent van Gogh kennen und wendeten unterschiedliche impressionistischen Maltechniken an.

Das Tablet kam bei den Projekttagen auch zum Einsatz. Eine Gruppe von Schülern filmten und fotografierten eine Projektgruppe, die am See unterwegs war. Daraus wurde ein Film geschnitten. Am zweiten Tag wurden Trickfilme mit Playmobilfiguren erstellt.

Wie sehr die Liebe zur Natur auch in Kunst Darstellung findet, wurde im Projekt „Monet und seine Welt“ thematisiert. Nach dem Vorbild des Malers, der einen riesigen Garten anlegte und darin wunderschöne Blumenbilder malte, entstanden in der praktischen Arbeit sehr schöne Seerosenbilder, die nun eine Wand des Schulgebäudes zieren.

Bei „Licht und Schatten“ durften die Kinder erstmal verschiedene Versuche durchführen und dann selbst ein Schattenspiel darstellen und aufführen.

Das Basteln von Traumfängern machte den Kindern viel Spaß und es kamen gute Ergebnisse heraus. Die Kinder waren im Voraus schon gut informiert und wussten, dass diese von den Indianern stammen und schlechte Träume einfangen sollen. Es gab eine einfachere Variante mit einem Kartonring und aufgespannter Wolle und eine etwas schwierigere mit einem Holzreifen und geknüpften Netz. Das Garn, die Federn, Perlen und Accessoires wurden bunt ausgewählt.

Auch in diesem Jahr wurden die Projekttage wieder zu einem vollen Erfolg und die Schüler und Schülerinnen hatten viel Spaß dabei. Einen großen Dank auch an die zahlreichen Helfer.

Weihnachts-Auftritt der Theater-AG an der PHS

Nachdem die Theater-AG der PHS seit Beginn des Schuljahres viel geprobt und fleißig auswendig gelernt hat, fand am 13.11.2016 die Aufführung des Stückes „Die Weihnachtsgans von Müllermanns“ in den Räumen der Liebenzeller Gemeinschaft statt. Es gab zwei Vorstellungen, denn wir spielten das Stück nicht nur unseren Eltern und Großeltern, sondern auch allen Schülern der PHS vor.

In unserer Vorstellung ging es darum, dass Familie Müllermann eine Gans durch ein Kreuzworträtsel gewinnt. Der Vater verspricht daraufhin zu Weihnachten der Verwandtschaft einen Gänsebraten. Die Kinder Nina und Oliver sollen sich bis dahin um die Gans Fridolin kümmern. Leider vergessen sie aber, die Schuppentür zu verriegeln, so dass Fridolin unbemerkt das Weite sucht. Am ersten Weihnachtsfeiertag bleibt Frau Müllermann deshalb nichts anderes übrig, als der Verwandtschaft Ravioli aus der Dose vorzusetzen. Gerade als sich alle über dieses Desaster beruhigt haben, kommt die Nachbarin mit Fridolin an der Leine zur Tür herein, gefolgt von zwei niedlichen Gänseküken. In Wirklichkeit ist Fridolin nämlich eine „Frida“, die in der Nachbarsscheune Eier gelegt hat, aus denen just am Weihnachtstag Küken geschlüpft sind. So kann ein Festtagsessen doch noch stattfinden – wenn auch erst an Silvester!

Da in unserer AG neben 19 Mädchen nur ein Junge teilnimmt, mussten sich einige Mädchen mit Hilfe von Mützen, Hüten, Bärten und Perücken als Junge oder Mann verkleiden. Dies störte aber keinen und wir bekamen einen kräftigen Applaus, und auch unsere AG-Leiterin Frau Schwab war mit unserem ausdrucksvollen Theaterspiel sehr zufrieden.

Annika, Klasse 4a, für die Theater-AGJule und Lea für die Theater-AG

Aufführung der Theater-AG der PHS

Am Montag, den 18.07.2016, führten die Schüler der Theater AG der Peter-Härtling-Schule nach vielen und manchmal ganz schön anstrengenden Proben mit ihrer Lehrerin Frau Schwab im Saal der Liebenzeller Mission "Geschichten von Till Eulenspiegel" auf. Es kamen viele Eltern, Mitschüler und Lehrer, um unsere lustige und spannende Darbietung zu sehen.

Wir zeigten, wie Eulenspiegel zwei Diebe hereinlegte, wie er sich in einem Wirtshaus umsonst ein Mittagessen ergaunerte, wie er vorgab fliegen zu können und wie er einen Schutzmann verprügelte. Das Besondere war, dass man bei dieser Aufführung als Schauspieler Dinge tun durfte, die sonst verboten sind: schimpfen, prügeln, schmatzen, frech sein usw. Unser Publikum und wir hatten viel Spaß bei der Vorstellung und wir bekamen ordentlich Applaus.

Annika, Klasse 4a, für die Theater-AG

Projekttage 2016 an der PHS

Dieses Jahr standen unsere Projekttage unter dem Motto „Natur und Kunst“. Das Thema bot viele Möglichkeiten sich künstlerisch auszudrücken, neue oder ganz alte Verfahren und Techniken kennenzulernen oder sich auf die Spuren anderer Länder und Kulturen zu machen. Gearbeitet wurde in jahrgangsgemischten Gruppen

Beim Papierschöpfen folgten wir den Spuren der Ägypter und der Chinesen, die die ersten in der Papierherstellung waren und dafür Tierhäute bzw. Stoffreste benutzen. Wir selbst durften aus einem Brei aus Eierkartons und Zeitungen eigenes Papier herstellen.

Um Kunst aus anderen Kulturen ging es auch beim „Dot-Painting“, der Kunst der Aborigines, der Ureinwohner Australiens. Wir lernten viel über Australien, die Musik der Ureinwohner und die Kunst der Punktetechnik, mit der wir eine lange Schlange, Bilder sowie Bumerangs und Steine bemalten.

Ebenso groß wie die australische Schlange und genauso beeindruckend ist ein Gemeinschaftsgemälde geworden, das nun eine ganze Wand im Sekretariat ziert. Es stellt eine vielfältige Dschungellandschaft dar, davor „zwitschern“ wunderschöne bunte Fantasievögel, die wir in Gips- und Filztechnik hergestellt haben. Genauso bunt und kreativ gestaltete eine Gruppe ihre Katzen aus Pappmache. Wer hätte gedacht, dass aus alten Waschmittelflaschen die fröhlichsten, buntesten Katzen entstehen können?

Um Farben ging es auch bei der Projektgruppe „Tiere in der Kunst“, wo wir den Maler Franz Marc mit seiner besonderen Liebe zu Tieren und bunten Farben kennenlernten. Inspiriert durch seine Bilder malten auch wir unser Lieblingstier großformatig in unserer Lieblingsfarbe.

Ein weiteres Highlight war die Kunst im Steinbruch. Ausgerüstet mit dem passenden Werkzeug und Schutzbrillen durften wir uns gleich in zwei nahegelegenen Steinbrüchen austoben. Auch als Fossiliensucher versuchten wir unser Glück

Mit noch weichem Stein, nämlich mit Ton, arbeiteten wir in der Gruppe „Drucken mit Naturmaterialien“ und staunten, was wir für tolle Ergebnisse mithilfe von Blättern, Korken, Kartoffeln und Zwiebeln zustande brachten.

Sowohl handwerkliches Geschick als auch feinstes Fingerspitzengefühl waren beim Zerschlagen von Fliesen und dem mühevollen Zusammensetzen und –kleben in der Gruppe „Mosaik“ gefragt.

Nach Herzenslust gestalten durften wir beim Projekt „Kunst im Schulgarten“. An der frischen Luft fielen uns die besten Ideen ein, um für jede Klassenstufe einen knallbunten „Lesestuhl“ zu bemalen, den wir in Zukunft in unseren Klassenzimmern einsetzen können.

Viel Spaß hatten wir auch in der Gruppe „Puppet Pals“. Hier kamen die Computerinteressierten voll auf ihre Kosten. Mit dem Programm Puppet Pals konnten wir Puppen auf dem Tablet bewegen und in eine Geschichte einbinden. Noch spannender wurde es am zweiten Tag, als wir Kostüme mitbrachten und eigene Mini-Theaterstücke als Filme drehen durften.

Eine kleine, aber sehr feine Projektgruppe arbeitete und schwitze an der Nähmaschine. Hier musste man Durchhaltevermögen und Genauigkeit beweisen und nicht verzweifeln, wenn etwas noch einmal aufgemacht und neu genäht werden musste. Umso stolzer tragen wir unsere selbstgenähten Röcke, Hosen und Blusen!

Nicht zu vergessen sind die beiden ersten Klassen, die in diesen Tagen auch alles andere als normalen Unterricht hatten. Die Erstklässler erlebten, was man mit und zu einem Bilderbuch alles machen kann – von einem Wandbild, über Basteln und Bauen bis zu einem Theaterstück war alles dabei.

Zum Abschluss möchten wir allen Leitern, Helfern und Lehrern ganz herzlich danken! Das waren wirklich tolle Projekttage…schade, dass diese schon wieder vorbei sind!

Die Klasse 4b mit Frau Seisler

Kindergottesdienst mit Musical-Aufführung

Sowohl die Chor-AG als auch die Theater-AG sind in den letzten Jahren feststehende Einrichtungen der Peter-Härtling-Schule geworden. In diesem Schuljahr haben wir nun aber endlich ein lange schon angedachtes Projekt in die Tat umgesetzt: die Aufführung eines gemeinsamen Stückes, des Singspiels „Treffpunkt Stall“.

Wunderschön war die Aufführung des Musicals im Rahmen des Schulgottesdienstes. Ein großes Lob geht an die Kinder, die bei den vielen Proben großes Durchhaltevermögen bewiesen und besondere Leistung zeigten.

Auch dieses Projekt war wieder einmal einer der vielen Jahreshöhepunkte in der Peter-Härtling-Schule, die den Schülerinnen und Schülern durch verschiedene AG-Angebote Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Talente bietet.

Herzlich bedanken wollen wir uns an dieser Stelle bei Frau Meister, die uns in allen Proben begleitet, uns beraten, Kostüme und Termine organisiert hat und vieles andere mehr. Ohne sie hätte dieses Projekt nicht gelingen können. Wir danken auch Herrn Pfarrer Zitt, der sich die Zeit nahm, die Technik zu organisieren, um so die Aufführung abzurunden.

Antje Schwab und Caroline Seisler mit den AG-Gruppen

Theaterspiel: Karlsson vom Dach

Beim Schulfest führten wir, die gesamte Klasse 4a, das witzige Theaterstück "Karlsson vom Dach" auf. Erfunden hat die Geschichte die berühmte Schriftstellerin Astrid Lindgren.

Es geht in der Geschichte um Lillebror, der bald Geburtstag hat und sich einen Hund wünscht. Er wohnt mit seinen Eltern, seinem Bruder Birger und seiner Schwester Betty in einer Wohnung. Kurz vor seinem 8. Geburtstag bekommt Lillebror Überraschungsbesuch vom Dach. Ein kleiner, dicker, rundlicher, gescheiter Mann in den besten Jahren – so stellt sich Karlsson vor. Sie werden beste Freunde. Als Lillebrors Freunde Krister, Gunilla und Erika zu Besuch kommen, lernen auch sie Karlsson kennen. Während sie spielen und Lillebrors Eltern im Kino sind, kommen Einbrecher in die Wohnung, und Karlsson hat eine glänzende Idee – sie erschrecken die Einbrecher als Gespenster. Der Trick funktioniert und die Einbrecher türmen. Zum Schluss steigt noch eine tolle Geburtstagsparty für Lillebror und alle Freunde kommen, auch die Kinder aus der Nachbarschaft – sowie natürlich Karlsson. Und das Beste: Oma und Opa schenken Lillebror einen Hund zum Geburtstag.

3 Wochen lang haben wir dafür geübt. Manche von unserer Klasse mussten viel Text lernen und sogar auch ein wenig Schwedisch. Die tolle Bühnendekoration hat Helenes Mama hergestellt. Vor allem Karlsson und Lillebror mussten sehr viel Text lernen, denn sie waren die Hauptpersonen. Die beiden haben ganz toll gespielt, fast wie richtige Schauspieler. Bei der Aufführung haben alle Eltern gelacht und auch die Kinder hatten viel Spaß beim Zuschauen. Uns allen hat es Spaß gemacht, das lustige Theaterstück vorzuspielen. Das Üben hat sich gelohnt. Wir haben viel Applaus und Lob bekommen.

Naemi , Klasse 4a

Aufführung des Märchens Dornröschen

Am 12. Februar 2015 führe die Theater-AG der vierten Klassen das Märchen "Dornröschen" auf. Im Saal der Liebenzeller Gemeinschaft gab es genug Platz für unser Publikum, und die Bühne konnten wir schön mit Rosen dekorieren. Es gab zwei Vorstellungen für unsere Eltern, Mitschüler und Lehrer. Um 8.45 Uhr begann endlich die erste, um 9.40 Uhr die zweite. Wir waren alle sehr aufgeregt, obwohl wir in unserer Theater- AG schon Monate zuvor intensiv geprobt hatten. Frau Schwab, unsere Regisseurin, brachte viel Zeit auf, um alles gut durch zu organisieren. Manch einer von uns ist ein regelrechtes Naturtalent und spielte die Rolle wie von selbst. Andere mussten sich erst darin üben, Gefühle wie Entsetzen, Trauer oder Freude in die Stimme zu legen und durch den Körper auszudrücken – aber zum Glück haben das dann alle geschafft!

In der Aufführung ging es natürlich wie im traditionellen Märchen auch um eine böse Fee, die über das neugeborene Dornröschen einen Fluch verhängt, weil sie aus Mangel an goldenen Bechern nicht zum großen Fest eingeladen worden ist. Doch manches war anders: Bei uns gab es z. B. einen Nachrichtensprecher, das Internet, eine Königin mit Antifaltencreme und eine Prinzessin, die anstatt zu heiraten lieber Kariere machen wollte. Begleitet von lauten Soundeffekten wurde so ein spannendes, aber auch lustiges Stück daraus, das viel Applaus bekam. Alles in allem war es eine gelungene Aufführung und wir können sagen:
Es hat uns viel Spaß gemacht.

Luis, Klasse 4a